Country-Musik - Definition und Wurzeln

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Diese Musikform entwickelte sich in den U.S.A. zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zuwanderer aus England und Irland brachten ihr klingendes Kulturgut in Form von Volksmusik mit in die neue Heimat, wo es auf einheimische Spielarten, insbesondere auf den Blues, traf. Vermischt mit diesen neuen akustischen Eindrücken und den ländlichen Lebensumständen am neuen Aufenthaltsort mutierte europäisches Volksliedgut bald zu Country-Musik.

Die Texte zeichnen sich inhaltlich durch sehr konkrete Alltagsbezüge und die Darstellung von Lebensverhältnissen aus. Ist das Leben traurig oder ungerecht, wird der Text den Hörer eher melancholisch stimmen. Es gibt aber auch humoristische Erlebnisse, die zur guten Unterhaltung mit Augenzwinkern vertont werden.

Klassische Country-Musik instrumentiert überwiegend mit Gitarre, Banjo, Mandoline, Bass oder Geige. Gelegentlich erklingen aber auch Akkordeon, Klavier, Mundharmonika und Maultrommel. Die oft besungene „Steel Guitar“ ist, wenn sie zum Einsatz kommt, ein Alleinstellungsmerkmal von Country. In Stilrichtungen unserer Zeit kann Country auch mit Schlagzeug und elektrischen Saiteninstrumenten rockig daherkommen.

Die Musik ist nach europäischem Verständnis harmonisch, rhythmisch und unkompliziert. und geht wohlgefällig ins Ohr.

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